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7 Unterschiede zwischen erfolgreichen und erfolglosen Unternehmerinnen

Um dies vorab festzuhalten: Persönlicher Erfolg ist und bleibt stets eine Definitionssache. Er lässt sich nicht an Zahlen oder Statussymbolen messen, sondern einzig an den eigenen, individuellen Kriterien. Dies ist auch der Grund, warum persönlicher Erfolg keinem empirischen Vergleich unterzogen werden kann.

Ich wage dennoch den Versuch und hinterfrage den beruflichen und unternehmerischen Erfolg kritisch. Selbstverständlich kann auch hier jeder Mensch seine/ihre eigenen Maßstäbe definieren.

Wenn Ihr Handeln jedoch Ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren kann und sich die berufliche oder unternehmerische Welt wie ein Gefängnis oder stetiger Spießrutenlauf für Sie anfühlt, bei welchem Sie täglich um das eigene Überleben kämpfen, dann kann man hier durchaus von mangelndem Erfolg sprechen.

Viele Unternehmer/-innen geben in solchen Situationen oftmals den Umständen oder Dritten die Schuld und begeben sich in die Opferrolle. Sie verharren in alten Gewohnheiten und Verhaltensweisen mit der vermeintlichen Annahme, dass ihnen diese immer schon Beständigkeit und Sicherheit gewährleisteten. Im Prinzip kann man dieses Verhalten als eine Art der „Starre“ bezeichnen. Man versucht die Situation schlicht „auszusitzen“, anstatt aktiv an den Kern der Herausforderung heranzutreten.

Welcher Weg führt aus dieser Krise?

Schon Albert Einstein hat erkannt:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Wenn ich als Trainerin gebucht werde, gehe ich immer von diesem Leitspruch aus, denn er beinhaltet eine Chance. Es ist unsere Denkweise, welche wiederum unser Verhalten steuert.

Nun ist es einfach zu behaupten, man müsse nur seine Denkweise verändern und der Erfolg stelle sich von allein ein. Zugegeben, so einfach ist es nicht.

Wenn Sie sich mit Menschen unterhalten, die beruflich und/oder unternehmerisch alle Möglichkeiten für sich ausgeschöpft haben, werden Ihnen diese immer bestätigen, dass zu dem Mindset immer auch die Veränderung der Gewohnheiten gehört.

Was bringt es mir jeden Tag Affirmationen auf meinen Badspiegel zu kleben und mir selbst zu sagen, wie erfolgreich ich sein werde, wenn sich daraus keinerlei Handlung ergibt und ich nicht bereit bin auch alte Muster/Gewohnheiten zu hinterfragen?

7 Erfolgsgewohnheiten, die Sie unbedingt kennen sollten

1. Tragen Sie 100 % der Verantwortung

Sie haben es vielleicht schon einmal gehört:

„Lame people blame people.“ - Robert Kiyosaki Klick um zu Tweeten

Nicht der Dienstleister, nicht der Kunde oder der Markt, nicht das schlechte Wetter oder ähnliche Umstände – Niemand trägt an Ihrem Erfolg oder Misserfolg die Schuld außer Sie selbst. Übernehmen Sie für Ihre Handlungen die volle Verantwortung. Wir verstecken uns oftmals hinter Ereignissen, Personen oder Begebenheiten, die uns scheinbar die Kontrolle entziehen. Dadurch schützen wir uns davor, den Kern der Ursache bei uns selbst zu suchen. Doch dies ist ein Trugschluss, denn nur an dieser Stelle können wir Veränderung überhaupt umsetzen und eine aktive Verbesserung der Situation erwirken. Ich möchte nicht, dass Sie zu Hause sitzen und sich nun selbst bemitleiden, sondern sachlich reflektieren, an welcher Stelle Sie als Verantwortliche/r hätten vielleicht anders reagieren können und Haltung in schwierigen Zeiten zeigen. „Trial and Error“ als Prinzip funktioniert nur, wenn wir bereit sind, unser Verhalten zu reflektieren.

2. Treffen Sie Entscheidungen, die Ihrer beruflichen/unternehmerischen Vision entsprechen

Mit der Vision zum unternehmerischen ErfolgWenn ich Unternehmerinnen im Einzelcoaching betreue, so stehen diese oftmals vor ähnlichen Herausforderungen: Sie geben jederzeit 100% ihrer Energie, erfahren allerdings keinerlei Resonanz auf Ihre Angebote und sind kurz vor dem Aufgeben. Doch bereits hier findet sich das Paradoxon. Wie erfolgreich kann ich sein, wenn ich nicht langfristig denke und einer klaren Vision folge? Wer diese nicht kennt, wird keine Aufträge erhalten. Ohne Vision kein Storytelling und ohne Storytelling kein Verkaufen. Rennen Sie also nicht der Konkurrenz hinterher und versuchen verzweifelt einen Kunden nach dem anderen zu bekommen.

Fragen Sie sich bei jeder Entscheidung: „Inwieweit entspricht diese meiner Unternehmensvision? Was erreiche ich damit? Welchen Mehrwert schaffe ich und welches Opfer (Zeit, Geld, Aufwand) bin ich bereit, dafür zu erbringen?“

Kleiner Tipp: Wenn etwas in Resonanz mit Ihrer beruflichen/unternehmerischen Vision steht, dann zaubert es Ihnen ein Lächeln ins Gesicht. Sie spüren ein Kribbeln, eine Vorfreude, dass etwas Großes passiert.

3. Visualisieren Sie Ihre Erfolge und konditionieren Sie dadurch Ihre Gedanken

Nutzen Sie ein Business Vision Board, um Ihnen täglich vor Augen zu führen, für was Sie Verantwortung übernehmen möchten (siehe Punkt 1). Achten Sie darauf, dass die Visualisierung stark genug ist. Fragen Sie sich: „Warum möchte ich beruflich oder unternehmerisch in diese Richtung? Was sind meine Ziele? Wie stelle ich mir mein Leben nach dem Erreichen dieser Ziele vor? Welche Gefühle vermittelt mir das?“ Eine Visualisierung ist ein aktiver Schritt von der Gedankenwelt in die Realität. Selbstverständlich lassen sich aus dieser Visualisierungstechnik gute Handlungsmöglichkeiten ableiten, zunächst ist diese jedoch zur eigenen Konditionierung von positiven Gedanken gedacht.

4. Haben Sie Angst und springen Sie trotzdem

Angst ist eine natürliche Abwehr unseres Verstandes gegen Begebenheiten, die möglicherweise Unsicherheit bedeuten könnten. Ich sage Ihnen nicht, dass Sie Ihre Angst ignorieren sollen, doch laden Sie diese nicht in Ihren persönlichen „Berater/-innen-Stab“ ein. Wir finden keinerlei Entwicklung im Gewohnten, sondern stets im Neuen. Natürlich verbessern wir uns, wenn wir eine Sache öfter Wiederholen, doch erfolgreich werden wir nur, wenn wir bereit sind, Risiken einzugehen.

Kleiner Tipp: Mir hat stets der Satz geholfen:

„Erst die Hand heben und dann darüber nachdenken, wie man es umsetzt.“ Klick um zu Tweeten

Fordern Sie sich heraus und heißen Sie Aufgaben willkommen, die ihnen im ersten Augenblick zu groß erscheinen. Es ist wie mit einem Bungee-Sprung: Man denkt über alles nach, was dabei schiefgehen könnte. Doch wenn man erst gesprungen ist, fragt man sich noch in der Luft hängend, was einen so lange hat zögern lassen und ob sich dieses Gefühl wiederholen lässt. Die gute Nachricht ist: Ohja, dieses Gefühl lässt sich immer wiederholen, wenn Sie sich trauen.

5. Suchen Sie sich Unterstützung

Ich habe mich schon so oft gefragt, warum diese ganzen wundervollen Frauen in meinen Coachings so selten den Mut finden, sich viel früher Unterstützung zu holen.

Wir möchten nicht zugeben, dass wir straucheln, dass wir Unterstützung brauchen oder etwas nicht aus eigener Kraft schaffen.

Nunja, dazu kann ich nur sagen:

„Your ego is not your amigo.“ Klick um zu Tweeten

Unser Ego ist manchmal wie der Fuß auf der Bremse. Unter dem Deckmantel des Selbstschutzes versuchen wir es erstmal jahrelang (erfolglos) selbst, bevor endlich die Selbsterkenntnis einsetzt. Schicken Sie Ihr Ego mal in den Urlaub und werden Sie aktiv! Ob durch (Online-)Netzwerke, die Teilnahme an einem professionellen Training oder die Unterstützung durch einen guten Coach – Holen Sie sich die Unterstützung, die Sie benötigen und Sie erkennen plötzlich Pfade für sich, die vorher im Verborgenen lagen.

6. Fokussieren Sie sich – jeden Tag!

Fokussieren für den Erfolg als Unternehmerin

Sie vermehren immer nur die Dinge, die Sie täglich tun, tun Sie also nichts, so vermehren Sie auch nichts. Klick um zu Tweeten

Immer wenn wir als UnternehmerRebellen im Rahmen unserer Workshops zum Thema Social Selling unterwegs sind, müssen wir über die Aussagen einiger Kunden schmunzeln. Diese zeigen uns ihre ausgeklügelten Strategien und Pläne, wie sie neue Kunden erreichen möchten und stellen gleichzeitig die Frage in den Raum, warum diese keine Wirkung zeigen. Bei genauerem Hinsehen erschließen sich die Stolpersteine schnell: Ihre Handlungen sind nicht konstant und zu wenig fokussiert. Da wird ein Artikel auf allen Plattformen veröffentlicht und dann eine Woche lang kontrolliert, ob dieser Resonanz zeigt. Dazwischen geschieht: Wenig. Doch was man heute geschrieben hat, wird morgen bereits an Relevanz verloren haben. Nur wenn eine konstante und fokussierte Strategie vorliegt, kann sich auch Erfolg einstellen. Bleiben Sie aktiv, denken Sie täglich daran, welche neuen Möglichkeiten sich für Sie ergeben, um ihren beruflichen und/oder unternehmerischen Weg erfolgreich zu gestalten. Berücksichtigen Sie hierbei nur eines: Verlieren Sie nicht die Freude an dem, was Sie tun, ansonsten ist jegliche Energie, die Sie investieren, vergebens.

7. Werden Sie selbst zur Mentorin und geben Sie etwas zurück

Sind Sie bereits in Ihrer Position als Unternehmerin gefestigt, ist es an der Zeit etwas zurückzugeben. Nutzen Sie Ihr Fachwissen und Ihre Erfahrungen der letzten Jahre und geben sie diese weiter. Unternehmerinnen, die am Anfang ihrer Unternehmung stehen, werden dankbar und wertvolle Netzwerkpartnerinnen sein. Die Weitergabe Ihres Wissens sowie erlernten Erfolgs kann in verschiedenen Formaten erfolgen. So sind eigene Blogs oder Foren probate Möglichkeiten, um in den Austausch zu gehen. Auch Netzwerktreffen oder explizite Mentorship-Programme sind gute Gelegenheiten dafür, jemand anderen zu helfen.

Mein heutiges Geschenk an Sie

Die Erfolgsfrauen-Checkliste als kostenloses Tool.

Denken Sie immer daran:

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen.

Dalai Lama

Nachgefragt:

Welche positive Gewohnheit ist für Sie entscheidend, um einen erfolgreichen beruflichen oder unternehmerischen Weg zu beschreiten? Gibt es vielleicht sogar „schädliche“ Gewohnheiten, die den eigenen Erfolg gezielt ausbremsen können? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit der Community und lassen Sie uns gemeinsam erfolgreiche Gewohnheiten schaffen!

3 Kommentare
  • Birgit Lorz
    8. Juni 2020

    Hallo,
    danke für den tollen Artikel, der mir voll aus dem Herzen spricht.

    Ich sage immer wieder:

    Ich bin gern verantwortlich (schuldig?), denn nur wer die Verantwortung trägt, kann auch etwas ändern.

    Haben andere die Verantwortung / die Schuld, bin ich machtlos. Das will ich nicht sein! Somit übernehme ich gerne die Verantwortung für all das, was um mich herum geschieht. Damit bin ich bis heute gut gefahren. 🙂

    Liebe Grüße

    Birgit Lorz

    • Kinga Bartczak
      9. Juli 2020

      Liebe Birgit Lorz,

      vielen Dank für diesen wertvollen Kommentar!

      Genau auf diesen Punkt wollte ich hinaus. Solange man damit beschäftig ist die „Schuld“ im Außen zu suchen, begibt man sich unbewusst auch in eine Art „Opferhaltung“. Souveräne (Selbst-)Führung funktioniert jedoch erst dann, wenn wir begreifen, dass wir nur uns selbst, unsere eigenen Gedanken und unsere eigenen Handlungen verändern können und hierbei auch die Verantwortung übernehmen.
      Dadurch erlangen wir zunehmende Souveränität und können authentisch und selbstbewusst auftreten und auch hinter (kritischen) Entscheidungen stehen.

      Vielen Dank für diese tolle Rückmeldung!

      Beste Grüße
      Kinga Bartczak

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