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Der Club der Alpha-Frauen und Ihr geheimes Erfolgsrezept

Wer sich nicht jährlich mit dem Forbes-Magazine auseinandersetzt oder ein Faible für Biografien von erfolgreichen Führungsfrauen hat, könnte sie leicht übersehen: Die sogenannten Alpha-Frauen.

Susan Wojcicki (CEO von Youtube), Sheryl Sandberg (COO von Facebook) oder Janet Yellen (Vice-President von FED) sind nur einige Beispielfrauen, die durch ihr Charisma, Ihre erfolgreiche Karriere und ihren Einsatz für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf polarisieren und schon seit langem weltweit als Role Models für junge Frauen fungieren.

Doch was macht diese Frauen so erfolgreich?

Nicht jede Frau, die studiert und fleißig Praxiserfahrung sammelt, steigt automatisch in eine Führungsposition auf. Unsere Selbstwahrnehmung und die Perspektive, aus welcher heraus wir den eigenen Karriereweg betrachten, sind entscheidend, um dauerhaft erfolgreich zu sein.

Bereits im Jahre 1882 (ergänzt 1887) hat Friedrich Nietzsche in seinem Werk Die fröhliche Wissenschaft (›La gaya scienza›) einen prägnanten Satz verschriftlicht, welchen ich jeder Frau als persönliches Credo ans Herz legen möchte:

Was sagt dein Gewissen? —,Du sollst der werden, der du bist.‘

Auslandserfahrungen, Praxiserfahrungen, Sprachkenntnisse, Fachwissen – die Liste an potenziellen Praxis-und Wissensfeldern ist lang und der scheinbare Zwang, sich in jedem dieser Felder Expertenwissen anzueignen, sehr groß.

Hält man sich jedoch an den Satz des berühmten Philosophen, so erkennt man schnell, dass der Schlüssel zum Erfolg nicht nur in der Bildung liegt, die man erwirbt, sondern auch in der Neigung, die man in sich trägt. Nur weil ich Bestnoten in allen naturwissenschaftlichen Fächern habe, bedeutet das noch lange nicht, dass ich mich beruflich auch in diese Richtung hingezogen fühle. Es gibt einen gewissen Punkt im Leben, an welchem man erkennt, dass sich der Verstand und das Herz über das eigene Sein einig sind. Das ist der Moment in welchem man realisiert, wer man wirklich ist und wohin man eigentlich möchte. Bei manchen kommt dieser Augenblick recht früh, bei manch anderen erst relativ spät. Viele erleben ihn, verdrängen diese Erfahrung jedoch, um von ihrem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen. Fakt ist jedoch: Wir müssen aus uns nicht erst etwas machen, denn wir tragen bereits in uns, was wir brauchen und was uns ausmacht.

Durch Selbsterkenntnis Veränderung schaffen

Wenn der Schlüssel zum Erfolg also in uns liegt, was unterscheidet uns dann von den sogenannten „Super-Achievers“?

Ganz einfach: Es ist die Selbsterkenntnis.

Wir sind ambitioniert und haben den Willen unseren Karriereweg zu gestalten, doch wir halten uns an fremde Paradigmen. Wir fragen uns nicht wer wir sind sondern lediglich wohin wir wollen. Wir schlagen oftmals vorgegebene Wege ein, trauen uns diese dann jahrelang nicht zu verlassen und gestalten uns eine gemütliche „Komfortzone“, in der wir uns geschützt und heimisch fühlen.

Diese Komfortzone gilt es zu verlassen. Wer stehen bleibt, entwickelt sich nicht und wer sich nicht entwickelt, erkennt nicht.

Erst durch Erfahrungen, Fehler, Erfolge und Misserfolge erkennen wir, wer wir eigentlich sind und erst dann sollten wir den Schritt wagen und unser Herz befragen, ob der eingeschlagene Weg der Richtige für uns ist.

Folgen Sie den Tipps und Erfahrungsberichten von Role Models, doch adaptieren Sie keine fremden Biografien, weil Sie glauben, dass sich nur so erfolgreich eine Karriere aufbauen ließe. Denken Sie darüber nach, was sich in Ihrem Leben gut anfühlt, was Sie besonders gut können und was Sie erfüllt. Keine Zertifikate dieser Welt können Ihnen bestätigen, was tief in Ihnen verborgen ist. Zweifeln Sie, werfen Sie Pläne über Bord, verändern Sie sich, bleiben Sie in stetiger (körperlicher und geistiger) Bewegung, denn nur so erkennen Sie Ihr eigenes Wesen und die Wege, die sich Ihnen mit dieser neuen Erkenntnis plötzlich eröffnen.

3 Kommentare

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