Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

Der Wunsch nach Perfektion: Lasst Dampf aus dem Kessel

Frauen mit Lust und Power etwas zu bewegen, finden sich häufig im Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie wieder. Zwischen Alles-können, Alles-wollen und Nicht-entscheiden-können zwischen all den Möglichkeiten. Der ständige Antrieb ist dabei der Wunsch nach Perfektion in allen Lebensbereichen, sowie der Kontrolle über das eigene Leben. Das klingt nach Druck? Ist es auch!

Ein Gastbeitrag von Jasmin Möser

Schlank und gesund sein. Sportlich, schön und gestylt sein. Eloquent, verbindlich, beliebt. Belesen, gebildet, stets auf dem neuesten Stand. Zuhörerin, engagierte Mitarbeiterin, wertschätzende Chefin. Die perfekte Liebhaberin. Und vergessen wir um Himmels Willen die Work-Life-Balance nicht!

Was heißt denn perfekt sein?

Der Wunsch nach Perfektion in allen Lebensbereichen erzeugt einen enormen Druck. Und schließt weit vorne in der Rangliste das Thema Partnerschaft ein. Wenn nicht sogar an höchster Stelle. Natürlich! Schließlich soll eine erfüllte Partnerschaft die Lebensqualität steigern, die Last teilen, eine Stütze sein. Den Aspekt der gesteigerten gesellschaftlichen Akzeptanz, wenn man in geordneten privaten Verhältnissen lebt ist dabei auch nicht zu unterschätzen. Denn so können die anderen Menschen einen als „normal“ einordnen. Und man selbst hat ebenfalls die Bestätigung eben dies zu sein und zeigen zu können. Dass schon die Suche nach dem perfekten Partner (was sonst), eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen sein kann, ist längst kein Geheimnis mehr. Denn natürlich akzeptiert eine Powerfrau nur einen Powermann an ihrer Seite. Erfolgreich soll er sein, humorvoll, zuvorkommend, stark, gutaussehend, aber auch Gefühle zeigen – und das ist nur die Kurzversion. Was für die Herren der Schöpfung nebenbei gesagt, einen ebensolchen Druck erzeugt. Sie haben es keineswegs leichter, das soll nicht unerwähnt bleiben.

Immer die To-Do-Liste im Auge behalten

Wenn man ihn denn gefunden hat, den einen Partner der zum eigenen Leben als Frau mit Karriere und Ambitionen passt: Macht man dann ein Häkchen auf der imaginären Checkliste? Ein To do weniger auf der schier endlosen Liste der zu erreichenden Dinge? Auf zum nächsten Punkt? Weit gefehlt. Denn die Arbeit geht dann erst los. Nun gibt es einen neuen Punkt auf der Liste: Die Liebe frisch halten. Kein Problem? Von wegen. Wir bekommen es ja bei all den Baustellen kaum hin, unseren eigenen Erwartungen an uns gerecht zu werden und die eigenen Bedürfnisse im Auge zu behalten. Geschweige denn die des Partners. Noch dazu wenn beide gleichermaßen unter Volldampf stehen.

Plötzlich findet man sich bei einem lange geplanten Abendessen beim schicken Italiener, in der Diskussion darüber wieder, wer sich denn nun bei all den Projekten und Terminen auch noch um den kaputten Fernsehanschluss kümmern soll. Oder wer öfter den Müll runterbringt. Wer schon wieder das Katzenfutter vergessen hat. Statt ein angemessenes intellektuelles Gespräch zu führen, wie es sich für normale Powerfrau und Powermann Paare geziemt. Das wars dann mit der Romantik. Und man geht mit dem Gefühl nach Hause als liebreizende Frau versagt und stattdessen dem keifenden Kontrollfreak die Oberhand gelassen zu haben. Mit perfekter Liebhaberin ist dann übrigens auch nichts mehr.

Work-Life-Balance, Yoga oder doch Burnout?

Wer sich mit Kommunikation auskennt, weiß, es geht im Prinzip nie um die Sache. Da bricht sich eher die Unzufriedenheit darüber Bahn, bei dem Wunsch nach Perfektion und dem Drang nach Alles-wollen, das Unausweichliche zu akzeptieren: Das funktioniert so nicht. Alle Lebensbereiche gleichermaßen zu bedienen kann nicht funktionieren. Schwerpunkte verschieben sich und manche entsprechen vielleicht von vornherein nicht unserem Naturell. Wir versuchen sie eher aus Konventionen heraus zu bedienen, wie etwa die YOGA-liebende Sportskanone, statt sich faul auf dem Sofa liegend Schokoeis reinzuschaufeln wie wir es lieber täten. Passt halt nicht zum allgemeingültigen Bild wie man Work-Life-Balance erreicht.

Häufig ist das angedrohte Szenario bei nicht korrekt ausgeführter Work-Life-Balance übrigens der Burnout. Paradoxerweise beschreiben die meisten Maßnahmen zur Burnout-Prävention wiederum, dass man sich vielen Lebensbereichen im Gleichgewicht widmen soll und nicht nur dem Beruf. Dabei scheint es bei genauerer Betrachtung eher wahrscheinlich auszubrennen, wenn man genau dies versucht, statt sich auf einige wenige Bereiche zu konzentrieren.

Es gibt Wichtigeres im Leben

Also was tun? Sollten wir also nicht mehr den Spagat zwischen allen Lebensbereichen wagen? Müssen wir uns nun doch zwischen Karriere und Partnerschaft entscheiden, weil wir sonst Gefahr laufen auszubrennen? Nein! Dafür mit dem einzig wichtigen Fokus: Dem Platz für die Liebe zu den Menschen, die Teil unseres Lebens sind. In allen Lebensbereichen. Es geht um die Menschen, nicht um die Sache. Ignoriert die Staubfusseln unter dem Sofa und die Speckröllchen an den Hüften. Sie sind ein Zeichen dafür, dass es Wichtigeres gibt im Leben. Lasst Dampf aus dem Kessel und schafft Platz für die Liebe. In allem was Ihr tut. Das sollte unser ständiger Antrieb sein. Jeden Tag.


Die Autorin:

Svea J. HeldJasmin Möser alias Svea J. Held wurde 1982 in Osthessen geboren. Nach einigen Umzügen im Kindesalter, wohnt sie nun seit 2003 in der nordhessischen Großstadt Kassel.

Nach einer kaufmännischen Ausbildung, dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Personal und Projekt-/Prozessmanagement, sowie zahlreichen Weiterbildungen und Engagements als Fachdozentin, ist sie seit 2007 als selbstständige Unternehmensberaterin tätig. Ihre Kunden sind kleine und mittelständische Unternehmen in Wachstumsprozessen oder mit konkreten Absatzschwierigkeiten. Sie entwickelt hierfür Positionierungen, Kundenkontaktprozesse und Marketingkampagnen als externe Projektleiterin. Seit 2016 tritt sie hauptsächlich als professionelle Rednerin auf und berichtet humorvoll aus ihrer langjährigen Beratungserfahrung. Hierbei macht sie vor allen Dingen Mut, sein Leben in allen Bereichen in die Hand zu nehmen. „Machen, statt meckern“, ist ihr Credo.

Das Schreiben von Novellen, Kurzgeschichten und dem ersten Roman, gehört seit 2011 zu ihren fokussierten Interessen. Sie widmet sich als Autorin den Gedanken zwischenmenschlicher Begegnungen. Direkt, bissig, ironisch aber humorvoll werden die Schattenseiten des Zusammenseins gespiegelt. Schauplätze und Tatorte sind Partnerschaft, Freundschaft, Familie sowie Geschäftsbeziehungen. Die Erzählungen sind meist in alltägliche, mal in historische, mal in kriminalistische Rahmensituationen verpackt.

Projekt Eieruhr 2.0 – Warum selbstbewusste Frauen nicht mehr auf den Zufall warten

Projekt EieruhrDer aktuelle Roman von Svea J. Held: Projekt Eieruhr 2.0. Ein Buch über die Partnersuche, das sicher aus dem Rahmen fällt.

Einerseits kann man den Weg von Lissi Schütz als humoristischen Roman verfolgen und herzlich über sie und ihre Experimente zur Partneranziehung lachen. Die Idee das Thema Liebe als Projekt anzugehen ist eine verwegene und zugleich erfrischende Idee. Andererseits bietet „Das geblümte Projektbuch“, das als eine Art Workbook zum Roman gehört, mit seinen 42 praktischen Tipps und Impulsen die Möglichkeit, einige Dinge selbst umzusetzen. „Machen, statt meckern“, sagt die Autorin Svea J. Held. Das Buch bietet nicht nur Unterhaltung, sondern motiviert auch zum Nachdenken, Reflektieren und Mitmachen. Das schlimmste und zugleich Beste, das passieren kann: Man bekommt neue Blickwinkel, fühlt sich besser und ist glücklicher!

Das etwas andere Buch für die Partnersuche ist im stationären Buchhandel sowie bei

Amazon erhältlich:

Leseprobe, Projektbuch und Checklisten unter www.projekt-eieruhr.de

Onlinelesungen aus dem Buch bei Youtube im Kanal Partnersuche-Test.net: https://www.youtube.com/channel/UCYrWu9e7ugXGwmVSBApUkFg
Online-Lesung Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=ESMHI55EgK8

Projekt Eieruhr 2.0 – ‚Warum selbstbewusste Frauen nicht mehr auf den Zufall warten‘

Autorin: Svea J. Held

259 Seiten 16,95 € (D)

ISBN: 978-3-9815083-5–2

Erschienen im SRC Verlag

SRC Verlag

 

Pressekontakt / Autoreninterviews / Bildmaterial:

SRC Unternehmensberatungs- Verlagsgesellschaft mbH
Sven Remmert
Hanns-Lilje-Platz 3
30159 Hannover
Telefon 0511 – 763 89 630
Telefax: 0511 – 763 89 632
eMail: info@src-solutions.de
www.src-verlag.info

Keine Kommentare bis jetzt.

Was denken Sie?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.