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Employer Branding – Mitarbeiterbindung leicht gemacht

Wie Ihnen gutes Employer Branding den Rekrutierungsprozess erleichtert und Mitarbeiter bindet

Für viele Unternehmen ist das zur Verfügung stellen einer Kaffeemaschine oder die Einführung gemeinsamer Mittagessen heutzutage bereits ausreichend, um die äußere und innere Reputation bei potenziellen Arbeitnehmern als eine positive zu verkaufen.

Nun, jeder kennt es, jeder hat schon mal davon gehört und ab und zu versucht man sich auch in diesem Bereich, dem sogenannten „Employer Branding“, was nichts anderes bedeutet als die „Arbeitgeber-Markenbildung“.

Der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden

TeambuildingHierbei geht es gezielt darum, Mitarbeiter zu gewinnen und diese an das eigene Unternehmen zu binden, was durch den Aufbau eines eigenen und individuellen Profils gelingt. Der bloße Blick auf Arbeitsmodelle, welche Mobilität und Flexibilität schaffen, reicht nicht aus. Es bedarf mehr als nur die Möglichkeit des Homeoffice, um hochqualifizierte Arbeitnehmer (Employee) von der Philosophie und den Werten des eigenen Unternehmens zu überzeugen. Im Rekrutierungsprozess nimmt die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR) eine zunehmende Rolle ein. Viele Arbeitnehmer möchten in einem Unternehmen tätig werden, welches sich neben seinem eigenen Business auch den Themen Politik, Kultur, Umwelt, Mensch oder Gesellschaft widmet. Die Arbeitskultur befindet sich im Wandel. Dieser ist mehr auf Bewusstsein, als auf wirtschaftliche Monopolstellung fokussiert.

Berücksichtigt man diese Entwicklung, so kommt man nicht umhin, sich die Vorteile des Employer Brandings genauer vor Augen zu führen:

  • Das Employer Branding ermöglicht den Unternehmen auf dem hart umkämpften Wirtschaftsmarkt eine starke und individuelle Position einzunehmen.
  • Durch die zunehmende Fokussierung im Bereich der Corporate Social Responsibility verbessert sich die eigene Unternehmensreputation. Es wird Vertrauen bei zukünftigen Arbeitnehmern, aber auch Geschäftspartnern geschaffen, da man weiß: Dieser Arbeitgeber denkt nicht nur an den eigenen Profit, sondern ist sich ebenso seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst.
  • Man erhält durch sein verbessertes Unternehmensprofil eine bessere Stellung im War for talents. Dabei ist die eigene Reputation ein entscheidender Bestandteil, um qualifizierte und begehrte Arbeitskräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Die Vorteile eines gezielten Employer Brandings dürften nunmehr zunehmend klar sein, doch wie funktioniert die Entwicklung einer eigenen und besonderen Marke eigentlich genau?

Hier ein paar hilfreiche Tipps

  • Entwickeln Sie eine moderne Unternehmenskultur (Corporate Identity) sowie Führungskultur, indem Sie beispielsweise Hierarchien abbauen und neue „Company Guidelines“ für das gemeinsame Miteinander einführen. Hierbei empfiehlt es sich, die höfliche Distanz durch Ehrlichkeit und Freundlichkeit zu ersetzen.
  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern gute Karriereperspektiven. Es reicht nicht, einmal jährlich den Lohn um ein paar Cent zu erhöhen, arbeiten Sie mehr mit Bildungschecks und Bildungskrediten. Die Bildungsförderungsmaßnahmen, die Arbeitnehmer in Anspruch nehmen, werden letzten Endes dem Unternehmen zu Gute kommen.
  • Berücksichtigen und Fördern Sie gezielt die intrinsische und extrinsische Motivation. Jeder hat mal einen schlechten Tag oder eine Phase, in welcher man mit der allgemeinen Arbeitssituation unzufrieden ist (Stress, Überarbeitung, Motivationsprobleme). Hören Sie Ihren Mitarbeitern genau zu und gehen Sie vorurteilsfrei an jegliche Probleme heran. Meist können Sie durch ein vertrauensvolles Gespräch mehr erreichen, als durch die Protokollierung von Krankheitstagen, Terminverschiebungen oder Verzögerungen im Projektmanagement.
  • Fördern Sie den Teamgeist in Ihrem Unternehmen mit gemeinsamen Projekten und Aktionen. Kein schneller Snack am Arbeitsplatz, sondern ein gemeinsames Essen in der Kantine oder auch eine Grillfeier im Sommer. Schöpfen Sie jegliche Möglichkeiten aus, Ihre Mitarbeiter besser kennenzulernen. So wird aus einer Frau Meier, die Brigitte und aus einem Herrn Müller, der Klaus. Viele Arbeitgeber scheuen sich vor einem solchen Vertrauensverhältnis, aus Angst Ihre Autorität zu untergraben.
  • Fördern sie die Jobrotation und das Jobenrichment (Arbeitsbereicherung). Niemand möchte 40 Jahre lang die gleiche Tätigkeit ausüben. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Chance, Ihren Horizont zu erweitern, andere Arbeitsbereiche kennenzulernen und den Wunsch zu entwickeln, aus eigener Kraft Projekte zu bewältigen. Sie werden sehen, dass Ihre Mitarbeiter ihr Möglichstes versuchen werden, aufzusteigen und Ihr Unternehmen profitabel zu halten, wenn Sie anfangen diese zu fördern.
  • Gestalten Sie Ihre Büroräume nach modernen Standards. „Smarter Working“-Konzepte helfen Ihnen, neben einem strikten Arbeitsbereich auch Räume der Ruhe und Konzentration für Ihre Mitarbeiter zu schaffen. Gehen Sie dabei gezielt auf die Wünsche ihres Teams ein und gestalten Sie gemeinsam einen Arbeitsplatz der Zukunft.

Modernes Büro

Grundsätzlich gilt die Prämisse: Wer sich wohlfühlt, wird dieses Gefühl beibehalten und weitergeben wollen. Als Arbeitgeber bilden Sie eine gezielte Komponente, die für den allgemeinen Wohlfühlfaktor entscheidend ist, nutzen Sie diese Möglichkeit!

Nachgefragt:

Haben Sie weitere Tipps, für ein gezieltes und effektives Employer Branding? Wie wichtig ist Ihnen das Image Ihres Unternehmens?

Überprüfen Sie als Arbeitnehmer/Arbeitgeber andere Unternehmensprofile auf Karriereplattformen wie XING, LinkedIn oder Bewertungsportalen, wie kununu?

Für wie wichtig erachten Sie die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR)?

 

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