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Finden Sie Ihr Next Level mit Katharina Pommer und THE PROCESS

Frau Pommer, Sie sind als eines von vier Kindern auf einem Bauernhof aufgewachsen und haben bereits in frühster Jugend den Umgang mit Menschen in Extremsituationen gelernt. Inwiefern haben Sie diese Erfahrungen Ihrer Kindheit geprägt und verändert?

Ich habe mir immer die Frage gestellt: Wie kann man das Leben der Menschen vereinfachen, verbessern und „größer“ machen, sozusagen das „Next Level“ für die Menschheit erschaffen. Das habe ich mich als kleines Mädchen schon gefragt und mir deshalb auch das Lesen und Schreiben mit bereits 5 Jahren selbst beigebracht. Ich wollte einfach verstehen, warum die einen ein erfolgreiches, glückliches und erfülltes Leben führen und die anderen eben nicht. Als Tochter einer Psychotherapeutin und eines Eventmanagers verbrachte ich viel Zeit, sowohl unter Obdachlosen und Gefängnisinsassen als auch am Golfplatz und bei Politikern, Managern und Schauspielern. Das hat mich enorm geprägt, vor allem erweckte es den Durst nach Verstehen, wie die menschliche Psyche sich auf das Leben und den Erfolg auswirkt.

Halten diese Erfahrungen auch heute noch Einzug in Ihre Therapiearbeit?

Ja, selbstverständlich.

Sie sind unter anderem Heilpraktikerin für Psychotherapie, Entspannungstherapeutin für Kinder und Erwachsene, Meditationsleiterin, Autorin, Mediatorin und Coachin – Wie lassen sich Ihre einzelnen Rollen miteinander verknüpfen?

Die einzelnen Fachgebiete lassen sich wunderbar mit meiner entwickelten Methode THE PROCESS verbinden. Dabei geht es hauptsächlich darum, im Unterbewusstsein eingespeicherte frühkindliche Traumata aufzulösen, ohne das der Klient erneut in diese Situation geführt werden muss. Für mich ist es viel spannender, wie sich mein Unternehmen als Mama von vier Kindern vereinbaren lässt. Familie und Berufung unter einen Hut zu bringen, ist eines der wichtigsten Themen für Frauen. Denn gerade Frauen haben einen unwahrscheinlich hohen Anspruch an sich selbst. Sie wollen vieles richtig machen, vor allem in Bezug auf ihre Kinder und ihre Karriere. Passiert Frauen da ein Fehler, rechtfertigen sie sich weit häufiger als Männer und haben bedeutend oft Schuldgefühle. Was langfristig zu Depressionen oder Burnout führen kann. Deshalb empfehle ich allen Müttern, die Beruf und Familie vereinbaren wollen,  sich unbedingt ein Umfeld aus Familie und Freunden wählen, die sie sowohl im Alltag, als auch emotional dabei unterstützen, sich immer wieder sanft auf den Boden der Tatsachen zurück zu führen.

Es muss der Druck rausgenommen werden. Frauen sollen nicht vielfach das innere Gefühl haben, Gott und der Welt beweisen zu müssen, dass sie es schaffen. Jeder braucht Unterstützung, gerade wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. In diesem inneren Dilemma stecken nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Noch nie zuvor gab es eine Generation als Vorbild, die uns zeigte, wie man das Leben als Eltern und Berufstätiges Paar meistern kann. Wir sind die erste Generation, die das für sich erprobt. Dabei brauchen wir Raum für „Try and Error“. Das bedeutet konkret, wenn Fehler passieren, ist es sinnvoll, dafür offen zu sein, den ein oder anderen Kurswechsel einzunehmen.

Welchen Tipp würden Sie jungen Frauen mit auf den Weg geben im Hinblick auf das Thema Selbstständigkeit?

Als ich mit 18 Jahren erfuhr, dass ich schwanger bin, sagte mein Vater: „Das ist dein Ticket ins Leben einer Putzfrau!“ und ich dachte: „Nein, das ist mein Ticket in mein Leben und das habe ich in der Hand!“ Also begann ich sehr früh, mir einen klaren Lebensplan, eine Vision aufzubauen. Ich zapfte diesen kleinen inneren Teil in mir an, der wusste, dass das nicht das Ende ist, sondern der Beginn eines langen, manches Mal sehr harten, aber unendlich kostbaren Weges. Ich hatte damals weder eine Schulausbildung, noch Geld und einen Partner, den ich so schnell wie möglich verlassen musste, weil er viel Alkohol trank. Wenn ich es geschafft habe, mir eine Selbstständigkeit aufzubauen, dann schaffen das auch andere wunderbare Frauen!

Viele Frauen fühlen sich oftmals zerrissen, da sich die Vereinbarkeit ihres Berufslebens mit ihrer Rolle als Mutter und Partnerin vor besondere Herausforderungen stellt. Sie sind ebenfalls Mutter von vier Kindern. Haben Sie hier ein besonderes Geheimrezept, wie eine gute Vereinbarkeit gelingen könnte?

Es stimmt, eine Familie ist ein Unternehmen, so meine auch! Vier Kinder, ein großes Haus, Katzen, Hund, Meerschweinchen und was noch so alles dazugehört, zu managen, braucht die Fähigkeit eine Work-Life Balance zu schaffen. Und darüber hinaus bedarf es enorm viel Organisationstalent. Meine Tage sind trotzdem strukturiert, da ich ein unendlich kreativer und flexibler Mensch bin.

Ich glaube, dass ein Kunstwerk nur dann zur Geltung kommt, wenn es den entsprechenden Rahmen hat. Die Herausforderung für mich war immer, so viel qualitativ hochwertige Zeit wie möglich mit meinen Kindern zu verbringen und die Tatsache, dass ich eine sehr passionierte Mama bin. Ich habe meine Kinder alle erst ab 3,5/4 Jahren in den Kindergarten gegeben und zuvor von zu Hause aus betreut.

Mein Unternehmen habe ich mir deshalb zum Großteil nachts oder an den Wochenenden aufgebaut.

Da ich meinen Job so liebe und er mehr zu einem „Das bin ich“ als zu einer Arbeitsstelle wurde, war es stets ein fließender Übergang zwischen Beruf und Familie. Meetings mit Geschäftspartnern oder meinem Team finden bei mir zu Hause am See statt, alle meine Business-Partner kennen meine Kinder. Das brachte natürlich auch Herausforderungen mit sich. Mein Tipp: Arbeite grundsätzlich nur mit Menschen zusammen, die deine Lebens- und Arbeitsweise schätzen und respektieren.

Gibt es eine Entscheidung, die Sie rückblickend vielleicht anders getroffen hätten?

Da ich mit 18 Jahren schwanger wurde, machte ich mir einen enormen Druck, allen in meinem Umfeld zu zeigen, dass ich sehr gut dazu in der Lage bin, mein Kind alleine groß zu ziehen und Karriere zu machen. Rückblickend hätte ich dem jungen Mädchen von damals gewünscht, dass sie mehr um Unterstützung gebeten hätte.

Wenn Sie sich an einzelne Momente innerhalb ihrer über 10-jährigen Erfahrung in den Bereichen Coaching und Therapie erinnern. Welcher Moment ist Ihnen hierbei besonders im Gedächtnis geblieben?

Ich hatte das Vergnügen eine 70-jährige Multimillionärin, die seit 40 Jahren verheiratet ist, acht Kinder hat und nach wie vor Marathon läuft, zu treffen und ihr ein paar Fragen zu stellen. Ich fragte sie: „Sind Sie glücklich?“ Sie sagte: „Nein.“ Ich traute meinen Ohren nicht. Ich hielt einen Moment inne und fragte sie: „Was muss passieren, damit Sie sich glücklich fühlen?“. Sie sagte: „Ich darf nie frustriert sein, muss den Ironman schaffen, nicht nur den Marathon. Ich muss mindestens 4 Millionen im Jahr verdienen und zurzeit läuft es schlecht. Ich verdiene nur 3, 8 Millionen.“ Auf die Frage, warum sie das alles tun muss, sagte sie: „Damit alle sehen, wie gut ich bin: als Frau, Unternehmerin und Mutter.“

Als ich während meiner dritten Schwangerschaft für sechs Wochen im Krankenhaus war, lag eine Frau mit mir im Zimmer, die über 80 Jahre alt war. Sie hatte eine schwere OP hinter sich und Schläuche hingen überall aus ihrem Körper. Da wir das Zimmer teilten, hörte ich die Prognosen der Ärzte, die ihr mitteilten, dass sie nicht mehr lange zu leben hätte. Mir fiel auf, dass diese Frau dennoch immer lächelte. Also fragte ich sie: „Sind sie glücklich?“ Sie antwortete „Ja!“ Ich fragte sie nach ihrem „Warum“ und sie antwortete:

Jeder Tag, an dem ich über, anstatt unter der Erde aufwache und meine Liebsten sehe, bin ich glücklich. Klick um zu Tweeten

WOW! Das erinnerte mich an meinen Großvater. Auch er, teilte mir genau die gleiche Regel mit. Das Leben hatte mich erneut daran erinnert, wie wichtig es ist, sich ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen. Das gebe ich in meinen Coachings weiter.

„Es sind nicht die äußeren Umstände, die für eine innere Balance und Glück verantwortlich sind.“

Nun frage ich dich: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Frau, trotz der äußeren Umstände Glück empfindet? Frag dich nun selbst: Welche Werte sind mir in meinem Leben wichtig und durch welche Regeln glaube ich, sie erreichen zu können?

Gibt es auch Augenblicke, in denen Sie an Ihre methodischen oder persönlichen Grenzen stoßen und wie gehen Sie mit solchen Situationen um?

Mein Leben hat mir schon so einige Bälle zugeworfen, die mich manches Mal sehr viel Puste gekostet haben. Unter anderem eine Krebsdiagnose, zahlreiche Klinikaufenthalte und ein Nahtoderlebnis. Doch zeitgleich schenkte es mir auch so unsagbar viele kostbare Augenblicke und Gelegenheiten zu erkennen, dass jede scheinbare Grenze unglaublich viel Selbstvertrauen und Kraft geben kann, sobald wir erkennen, dass wir dazu in der Lage sind, sie zu überwinden.

Ich bin rückwirkend betrachtet für jedes Hindernis sehr dankbar, denn ich habe vieles daraus gelernt. Einerseits mitfühlender und wohlwollender mit mir selbst und dem Leben umzugehen, andererseits entwickelte ich daraus eine Kraft und ein Vertrauen in das Leben und die Menschen darin, die ich nie mehr missen möchte. Wenn es uns gelingt, mit Wertschätzung auf die Vergangenheit zu blicken, ist das Leben in der Gegenwart möglich. Ich glaube, jeder von uns kennt Situationen, von denen wir dachten: „Das schaffe ich nie!“ Und nun, Jahre später, scheint das so große Hindernis von damals, eine kleine Erinnerung der Vergangenheit zu sein. Wenn es uns gelingt, uns auf das zu fokussieren, was wir daraus gelernt haben, können wir einen großen Bogen um Bitterkeit und Depressionen machen.

Sie haben die sogenannte PROCESS-Methode entwickelt. Welche Unterschiede und Vorteile erfahren Ihre Klientinnen und Klienten bei dieser Methode und inwiefern unterscheidet sich diese gegenüber gängigen Coaching-Methoden?

The PROCESS ist ein Geflecht aus unterschiedlichen Methoden und Theorien, welche sich das menschliche Unterbewusstsein im Nachhinein zurechtlegt, damit man sagen kann: „Das hat mich geheilt“. Ich persönlich glaube, dass The PROCESS enorm dazu beigetragen hat, meine Krankheit zu heilen. Die Methode macht nichts anderes, als das Erinnerungsvermögen, das Wissen, das in uns liegt, zu aktivieren.

Dadurch habe ich gelernt, meinen emotionalen Zustand zu balancieren, Ängste und Zweifel zu überwinden und meinen Fokus darauf zu lenken, was ich wirklich möchte und nicht auf das, wovor ich weglaufe.

The PROCESS wirkt direkt aufs Unterbewusstsein. Wir alle wissen mittlerweile, dass dies zu 90 Prozent am Steuer unseres Lebens sitzt. Ich habe dadurch beispielsweise entdeckt, dass es einen Anteil in mir gibt, der absolut sicher war, gesund alt und grau zu werden und einen anderen, der dachte, im nächsten Moment kippe ich um und bin tot.

Warum dachte das ein Teil in mir? Als ich etwa 11 Jahre alt war, sprach ich gerade mit meinem Großvater und als er sich umdrehte, fiel er um und war auf der Stelle tot. Damals dachte ich, ich wäre daran schuld und dass der Tod schnell und unerwartet kommt – wie aus dem Nichts, wie ein Räuber, der in der Nacht über uns herfällt und wir keine Chance haben, ihm zu entkommen. Dieser Teil in mir war nicht wirklich aufs kämpfen aus, er hatte sich der Diagnose hingegeben. Mit The PROCESS arbeite ich genau mit diesem Anteil und konnte ihm dadurch viel Vertrauen schenken.

Am 05. und 06. Mai 2018 findet in Bad Kissingen das nächste Katharina Pommer-Event statt. Was können die Besucherinnen und Besucher hier erfahren und welcher Mehrwert wird diesen geboten?

Katharina PommerAuf dem Next-Level-Event gebe ich dir Werkzeuge und Impulse, um dein Leben auf das Level zu heben, das du dir immer gewünscht hast. Nimm dein Leben in die Hand. Dazu spürst du an 2 Tagen mit div. Übungen intensiv jeden Augenblick. Das gibt dir die Chance zum persönlichen Wachstums und der Erfüllung deiner Träume.

Warnung: Wenn du dich jetzt auf das nächste „Chaka-Seminar“ freust, mit lauten Motivationsschreien und unkoordinierten State-Techniken, bist du hier falsch. Auf meinem zweitägigen „Next-Level-Seminar“ zeige ich dir, gemeinsam mit Martin Limbeck und Edgar It, wie du endlich den großen Sprung wagst und alle Ängste und Hindernisse in kurzer Zeit hinter dir lässt. Eine meiner Klienten beschrieb das Gefühl danach wie einen Phönix, der aus der Asche wiederaufersteht – strahlend und voller Kraft. Und genau das möchte ich dir auch schenken.

Abschließend würde ich Sie gerne bitten, folgenden Satz zu beenden: „In fünf Jahren werde ich…“

…Weiterhin glücklich sein!

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