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Mit dem Karriere ABC erfolgreich durchstarten – Teil 3

Herzlich Willkommen zum dritten und somit letzten Teil meines persönlichen Karriere ABCs. In den ersten beiden Teilen haben Sie einiges von A wie Authentizität bis I wie Inspiration und von J wie Jobwechsel bis R wie Raum erfahren. Erhalten Sie jetzt weitere, spannende Tipps zur Gestaltung Ihres persönlichen Karriereweges. 

S – Scheitern

Vergessen Sie Ihre Kinderstube mit all den Regeln und Vorgaben, die besagen, dass Sie alles, was Sie angefangen haben, auch erfolgreich zu Ende bringen müssen. Merken Sie sich eines: Scheitern gehört zu einem erfolgreichen Berufsweg dazu! Sehen Sie sich doch mal berühmte Karrieren an. Ihr Weg ist meist nicht durch einen geradlinigen Lebenslauf gezeichnet, sondern durch Umbrüche, Ausstiege und Misserfolge. Und was entsteht daraus? Etwas Größeres und Besseres. Wir Menschen sind die einzigen, die durch Reflexion aus Ihren Fehlern lernen und sich dadurch weiterentwickeln können.

T – Teamfähigkeit

Teamfähigkeit zu beweisen bedeutet nicht, dass Sie nie wieder ein Projekt allein ausführen dürfen oder die Einzelarbeit im Büro, welche Sie möglicherweise bevorzugen, aufgeben müssen. Das Wichtige im Bereich Teamplay ist Ihre Toleranz gegenüber anderen Meinungen und Einstellungen zu erproben. Sie bekommen zudem die Gelegenheit, ihre eigenen Wissenslücken durch das Know-how anderer zu schließen und sich selbst, weiterzuentwickeln. Auch wenn es manchmal chaotisch zugeht und Teamarbeit oftmals ermüdend ist, bleiben Sie positiv und wachsen Sie durch das Team, über sich hinaus.

Karriere ABC - Teamfähigkeit

U – Urteilsvermögen

Ein gutes Urteilsvermögen wird umso wichtiger, je mehr Verantwortungsbereiche Sie in Ihrem Job übernehmen. Holen Sie sich hierbei Hilfe! Es ist nicht immer ratsam, alle Entscheidungen mit sich selbst auszumachen. Warum nicht einen fachlichen Experten oder einen älteren Kollegen, welcher mehr Erfahrung hat, um Rat bitten? Viele Führungspersönlichkeiten haben mit diesem Punkt besondere Schwierigkeiten. Die Tragweite einer jeden Entscheidung ist manchmal nicht direkt absehbar und über die Konsequenzen zermürbt sich so manch einer, auch nach Feierabend noch, seinen Kopf. Warum nicht einen guten Coach oder einen Unternehmensberater fragen? Natürlich bedeutet dies im ersten Augenblick eine zusätzliche finanzielle Ausgabe, doch das Resultat ist meist positiv. So können Sie mit einer größeren Überzeugung und Sicherheit an Entscheidungen herangehen und müssen Ihr Urteilsvermögen nicht stets hinterfragen. Neben der fachlichen Hilfe schadet es hierbei natürlich auch nicht mit Listen zu arbeiten (Pro/Kontra) oder die berühmte „Nacht-drüber-zu-schlafen“-Methode anzuwenden. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und folgen Sie diesem, denn Ihr Zögern ist meist nur eine Folge Ihrer Unsicherheit und diese legen Sie leichter ab, wenn Sie lernen, Ihrem eigenen Urteil besser zu vertrauen.

V – Vision

Im Leben eine Vision zu haben, wird Ihnen eine große Stütze sein. Es geht nicht nur um die Vision eine Familie, ein hübsches Haus oder einen guten Job zu haben, sondern um etwas Konkretes. Versuchen Sie sich bei jedem beruflichen Schritt vorzustellen, welchen Domino-Effekt dieser für Ihren weiteren Werdegang bedeutet und formen Sie daraus Ihre persönliche Lebensvision. Einschränkungen haben in diesem Bereich übrigens nichts zu suchen. Eine Vision lebt von Möglichkeiten und dynamischen Veränderungen und nicht von Hindernissen. Denken Sie nicht an die imaginären Türen, welche sich hinter Ihnen schließen. Konzentrieren Sie sich viel mehr auf die vielen neuen Möglichkeiten, welche sich Ihnen eröffnen.

W – Weiterentwicklung

Die berufliche Weiterentwicklung ist sowohl für Berufsanfänger, aktiv Berufstätige, sowie Berufswiedereinsteiger sehr wichtig und sollte keinesfalls vernachlässigt werden. Nutzen Sie jede Bildungsprämie und jeden Bildungsgutschein, welche Ihnen zur Verfügung gestellt werden. Selbst ein eintägiges Coaching kann für die persönliche Entwicklung nützlich sein. Auch Sprachkurse in Verbindung mit einer Sprachreise bieten sich zur Weiterqualifizierung an. Hierzu können Sie sogar eigens Bildungsurlaub beantragen. Wichtig ist hierbei: Bleiben Sie nicht stehen, denn alle um Sie herum bilden und qualifizieren sich weiter und Sie sollten die Möglichkeit ergreifen, Ihren Horizont stets zu erweitern.

X – xe machen

Eine einfache, aber fast schon magische Formel, mit der man sich am Ende eines langen Arbeitstages sehr gut fühlen wird. Machen Sie sich stets ein rotes „x“ hinter jede Aufgabe, welche Sie erledigt haben oder hinter jeden Meilenstein, den Sie in Ihrem Leben abgeschlossen haben und der für Sie einen weiteren Wendepunkt einleitet. Glauben Sie mir: Bannen Sie alle kurz- sowie längerfristigen Ziele und Aufgaben auf Papier und lesen Sie sich diese nochmals laut und deutlich vor. Sie werden feststellen, dass jegliche Aufgabenstellung plötzlich nicht so weit weg oder zu groß erscheinen, wenn man Sie niedergeschrieben hat. Hacken Sie Ihre Aufgaben nicht geistig ab, sondern machen Sie ein deutliches und großes „X“ neben jeden erreichten Meilenstein in Ihrem Leben. Die befreiende Wirkung einer solchen Liste ist letztlich viel größer, als eine kurze geistige Anerkennung, dass etwas geschafft wurde.

Y – YOLO

YOLO ist Abkürzung für den Satz „you only live once“, was bedeutet: Sie haben nur ein Leben – also verschwenden Sie es nicht durch Ängste, negative Gedanken, Zorn oder Eifersucht. Außer Krieg, Gewalt, Tod und Krankheit (was bei Weitem schon genug ist) gibt es, vor allem in der Berufswelt, wirklich nichts wovor Sie Angst haben müssten.  Niemand möchte in einem schlechten Job verharren, wenig Geld verdienen oder gar arbeitslos werden, doch manchmal muss man unkonventionelle Wege gehen, um den richtigen Weg zu finden. Wie Sie bereits beim Thema Scheitern, Querdenken oder auch Jobwechsel gelesen haben, fehlt Ihnen im Leben nur eines, um aus Ihrer Komfortzone herauszubrechen: Mut. Mut zur Veränderung, Mut für einen radikalen Einschnitt, Mut etwas Neues zu wagen. Sie werden schnell erkennen: Solange Sie gesund sind und liebevolle Menschen um sich herum haben, wird ihnen eine schlechtbezahlter Job oder eine vorrübergehende Zeit der Arbeitslosigkeit nichts anhaben können. Zeigen Sie Größe und überwinden Sie Ihren Stolz. Betreten Sie neue Arbeitsbereiche, auch wenn das bedeutet sich als Praktikant zunächst nochmal „reinfuchsen“ zu müssen. Manchmal haben wir keine Wahl bei den Schicksalsschlägen, die uns ereilen, aber wir haben immer eine Wahl, wenn es darum geht, wie wir damit umgehen.

Z – Zeitmanagement

Karriere ABC - ZeitmanagementMein letzter Tipp innerhalb meines persönlichen Karriere-ABCs ist zum Thema Zeit. Zeitmanagement im Beruf ist unablässig und ein fester Bestandteil innerhalb der Projektarbeit. Mir ist es jedoch besonders wichtig, Sie auch darauf aufmerksam zu machen, sich bewusst für Ihre Arbeit Zeit zu nehmen und anzuerkennen, dass manche Dinge auch eine gewisse Zeit brauchen. Unsere Welt wird immer schnelllebiger und manchmal erhält man den Eindruck, dass ab einem gewissen Alter die Toleranz für Jobwechsel, Fortbildungen oder Sprachreisen zunehmend niedriger wird. Lassen Sie sich nicht davon beunruhigen. Schauen Sie sich nach Role Models in Ihrer Umgebung um und lassen Sie sich von Ihnen inspirieren! Sie hören im Leben niemals auf zu lernen, auch wenn es mit zunehmenden Alter ein wenig langsamer geht. Wenn Sie mit 50 einen anderen Job antreten wollen, dann kann Ihr neuer Arbeitgeber nur von Ihrer jahrelangen Arbeits-und Lebenserfahrung profitieren. In einer sich scheinbar schneller drehenden Welt sollten Sie nicht stehenbleiben. Denken Sie in Ruhe darüber nach. Wünschen, hoffen und zweifeln Sie, denn das gehört zum Menschsein dazu, solange Sie sich am Ende dafür entscheiden, zu handeln.

Nachgefragt:

Haben Sie schon einmal mit einer Visualisierung Ihres Karriereweges gearbeitet und wenn ja, wie haben Sie diese gestaltet? Wie würden Sie Ihr persönliches Karriere ABC gestalten? An welcher Stelle hätten Sie Ergänzungen?

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