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Street Philosophy: Ein anderer Blickwinkel auf die Gesellschaft

Julia Kalmund (rechts) und Nina Schmid (links)

Ein Gastbeitrag von Julia Kalmund, Street Philosophy

Unternehmerin sein, hat Nimbus und bringt Prestige. Wie man aber eine erfolgreiche Unternehmerin wird, ist die „Million-Dollar“-Frage.

Man wird ermutigt, Gründerin zu werden. Existenzgründungen werden öffentlich unterstützt; es gibt Kurse, Steuererleichterungen und kreative Areale mit begünstigter Miete. Aber kommt es wirklich auf diese Faktoren an?

Sind nicht die Idee und die Vision die Essenz des späteren Erfolges? Wenn man nur Trends folgt, auf schon fahrende Züge aufspringt, Mainstream bleibt, dann vergibt man die Gelegenheit wirklich innovativ zu sein und Zukunftsbedürfnisse zu befriedigen.

Frauen haben das nötige Feingefühl und sie haben keine Angst vor dem Bauchgefühl, um die Gesellschaft aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Business-Ideen, die nicht nur die Basis für eine erfolgreiche Firma sind, sondern fundamentale Aspekte eines gut funktionierenden, moralischen Miteinanders für Mensch und Natur berücksichtigen, sind keine Gegensätze, sondern Voraussetzung für ihre Projekte. Frauen wollen Erfolg, möchten, dass dieser Erfolg auch finanziell honoriert wird. Sie wissen aber auch, dass viele gute Ideen als Schlagwörter enden. Sie wissen, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine nützliche Zertifizierung sein kann. Sie spüren, dass weibliche Eigenschaften sich nicht im Feminismus und Quoten erschöpfen dürfen.

Es ist ein leichtes zu denken, dass wir schon zu viel konsumieren, dass wir alle schon alles haben, zu viel von allem haben. Frauen sind in der Pole-Position, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, was in der Gesellschaft noch fehlt, was zu Unzufriedenheit, Frustration und zum Unglücklich-Sein führt. Sie wissen, was anderen Frauen ‚zu schaffen‘ macht. Und genau an dieser Stelle sollte man ansetzen, um neue Geschäftsideen zu entwickeln.

Ein Blick auf den normalen Tagesablauf einer Frau mit „ihren“ Hindernissen, kleinen und großen Malheurs, ist eine Schatztruhe für Neugründungen, neue Apps und neue Tools im Alltag. Es muss nicht gleich die Firma sein, die im ersten Jahr die Million abwirft. Es kann auch die Unterstützung sein, wie man ein gutes Leben führt, wie man bessere Beziehungen pflegt, wie man umdenkt, wie man seine Werte lebt.

Der erste Schritt des Unternehmertums ist daher vielleicht, die eigenen Frustrationen zu analysieren und eine Sensibilität dafür zu entwickeln, an welcher Stelle man unglücklich ist. In der Analyse steckt viel Potential für Ideen, um die herum man Apps entwickeln und Firmen gründen kann.

Dieser Bick auf sich selbst, die Kunst Fragen zu stellen und den Alltag offener und gelassener anzugehen, ist das, was Street Philosophy ausmacht. Durch einen anderen Blickwinkel auf die Gesellschaft ein Bewusstsein entwickeln für die Möglichkeiten des Lebens…

Street Philosophy

www.street-philosophy.de

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