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Dress to impress – 5 Kleidungsstile, die Sie kennen sollten

Einer modebewussten Frau ist der Leitspruch „dress to impress“ nicht fremd. Ein persönlicher Kleidungsstil ist eine Art des Ausdrucks. Wir wollen uns von dem Mainstream abheben, unsere Individualität betonen und manchmal auch unsere aktuelle Stimmung unterstreichen. Stoffe, Schnitte und Farbakzente helfen uns bei diesem Prozess, der oft eine jahrelange Entwicklung bedeutet.

In der Arbeitswelt scheint unsere Individualität zunächst eingeschränkt, da bestimmte Kleidungsstile vorherrschen, denen wir uns meist nicht entziehen können. So suchen wir nach Rat, wie wir durch den Dschungel an Kleidungsvorschriften durchsehen können, ohne dabei unseren eigenen Stil  zu verlieren.

Wie das gelingt und worauf Sie achten müssen, wenn das nächste Mal ein bestimmter Dresscode gefragt ist, erfahren Sie mit den folgenden fünf Erläuterungen.

1. Business wear – Großer Auftritt im edlen Stil

Sollten Sie zu einem Event, Meeting oder einer Konferenz eingeladen werden und Ihr Chef oder Ihre Kollegen antworten auf Ihre Kleidungsfrage business wear, so ist Ihr Handlungsspielraum klar: Ein schickes Kostüm oder ein Hosenanzug mit Bluse sind hier gefragt. Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihre Schulterpartie stets bedeckt ist. Die Farben sollten hierbei dezent ausgewählt werden und sich entweder im hellen Bereich (weiß, beige, champagner) oder kalten Bereich (grau, olive, dunkelblau)  bewegen. Achten Sie zudem stets auf gutes Material. Bei diesem Dresscode lohnt es sich durchaus eine etwas schickere und edlere Bluse zu wählen. Da man zudem nicht riesige Taschen mit „Equipment für den Notfall“ mit sich rumtragen kann, sollten Sie evtl. auf eine Scotchguard-Imprägnierung achten, so dass Sie im Notfall Flecken ausbürsten können.  Falls Sie auf Ihren edlen Bleistiftrock nicht verzichten möchten, gilt: Die Rocklänge muss mindestens bis zum Knie (auch als „knie-umspielend“ beschrieben) reichen und sie sollten eine blickdichte

Nylon-Strumpfhose dazu tragen. Nehmen Sie sich eine Ersatzstrumpfhose mit, denn Laufmaschen sind ein absolutes „no-go“.  Die Absatzhöhe Ihrer Schuhe sollte 5cm nicht überschreiten. Peeptoes, High Heels und Pfennigabsätze sind nicht gern gesehen, lassen Sie diese also lieber im Schrank.

Wählen Sie grundsätzlich keine Schuhe, auf denen Sie nicht laufen können. Ein fester und sicherer Gang ist wichtig für Ihre Performance und sollte nicht durch falsches Schuhwerk gestört werden. Kleine Ohrstecker, eine Armbanduhr, dezentes Parfüm und eine Hochsteckfrisur, runden den perfekten Business-Look ab.

2. Business casual – Kreieren Sie elegante Lässigkeit

Kleidungsstil - business wearBei diesem Stil bleibt der Blazer an! Hier können Sie eine Bluse jedoch durchaus durch ein edles Shirt oder einen Strick-, Baumwoll- oder Kaschmirpullover ersetzen. Auch bei der Farbwahl haben Sie mehr Spielraum. Entsprechend sind Farben wie flieder, rot oder grün, sofern nicht wild miteinander kombiniert, durchaus erlaubt.

Achten Sie immer darauf, dass Ihre Kleidung blickdicht ist, keinen tiefen V-Ausschnitt hat und eine gute Qualität aufweist. Im Sommer eignen sich eher leichtere Stoffe wie beispielsweise Seide oder Leinen, während Sie im Winter auf Baumwolle oder Kaschmir zurückgreifen können. Bei der Wahl des Make-ups und des Schmucks gilt im Büroalltag meist: Entscheiden Sie sich für einen bestimmten Bereich, den Sie betonen möchten. Schminken Sie sich also nicht in grellen, sondern in Nude-Tönen und tragen Sie nicht unzählige Accessoires, sondern ein oder zwei Lieblingsstücke. Es gilt, anders als manchmal im privaten Bereich: weniger ist mehr.

Fragen Sie sich bei der Wahl Ihres Outfits, Make-up und der Accessoires: Welche Signale möchte ich mit meinem Stil senden? Wie möchte ich mich darstellen? Ihr Schuhwerk ist grundsätzlich an die jeweilige Jahreszeit anzupassen. Im Sommer dürfen Sie entsprechend Sandaletten oder Peeptoes tragen, solange nur ein Fußbereich gezeigt wird (Entweder Ferse oder Zehen). Achten Sie unbedingt auf gepflegte Füße! Im Winter können Sie auf edle Stiefel zurückgreifen, solange es sich nicht um Overknees handelt.

3. Smart casual Harmonische Kombinationen für den Büroalltag

Bei diesem Stil dürfen Sie Ihrem bequemen Look noch einen Schritt näher kommen.

Stoffhosen und edle ¾ Shirts sind hier erlaubt, sowie eine Kombination aus eleganter Jeans und beispielsweise einem Twinset. Es handelt sich hierbei um eine Art legeres Businessoutfit, bei welchem Sie unabhängig vom klassischen Blazer kombinieren dürfen. Denkbar wäre auch eine Hose mit einem Top, einem Oversize-Cardigan und Pumps. Enganliegende Oberteile sind erlaubt, hautenge jedoch nicht, schließlich gehen Sie immer noch ins Büro und nicht zu einer Party.

Abgesehen vom klassischen weiß und schwarz, können Sie auch bei der Farbwahl der Hosen Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Achten Sie  jedoch auf eine gewisse Harmonie, sodass Sie nicht „verkleidet“ wirken. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen und modern, stylisch, jedoch stets seriös auftreten.

4. Creative casual – Personal Branding leicht gemacht!

Sie arbeiten in Bereichen wie Marketing, Social Media, Werbung oder Webdesign? Dann dürfen Sie sich klar nach dem Motto stylen: Kreative Branche = kreativer Kleidungsstil.

Blusen, Shirts, Pullover, sowie Jeans, Baumwollröcke oder Chinos in allen möglichen Farben sind erlaubt. Das vorherrschende Credo lautet hier: Lebe deine Kreativität. Selbstverständlich handelt es sich hierbei immer noch um ein Bürooutfit, weshalb Sie nicht wie ein Paradiesvogel auftreten sollten. Sie können jedoch durchaus (saubere) Sneakers, Chucks oder Stiefeletten zu Ihrem Outfit tragen.

Offenes (gepflegtes) Haar, kleine Spangen oder eine schicke und auffällige Brille sind ebenfalls möglich. Letztlich soll Ihre äußere Erscheinung Ihre Seriosität und Persönlichkeit widerspiegeln, achten Sie hier also ebenfalls darauf, welches Statement Sie mit Ihrem Outfit setzen möchten.

Kleidungsstil - creative casual

5. Casual wear – Wohlfühl-Feeling ohne Jogginghose

Bei dem Begriff Casual wear handelt es sich um elegante Freizeitbekleidung. Trotz dessen sollten Sie kurze Shorts, gewagte T-Shirts und die Leggings aus den 90ern lieber zu Hause lassen. Auch kurze Kleider, High Heels und auffällige Schminke ist hierbei nicht gerne gesehen, auch wenn es vielleicht Ihrem privaten Geschmack entspricht. Erlaubt sind z.B ein Shirt oder ein Pullover, der eine Schulterpartie unbedeckt lässt. Auch ein Bleistiftrock mit Shirt oder eine schickes Etuikleid (Es ist immer noch auf die Knielänge zu achten!) können Sie bei diesem Dresscode tragen. Sollten Sie sich für eine Hose entscheiden, gehört die Bluse stets in den Hosenbund. Denken Sie auch daran: Wo es Gürtelschlaufen gibt, da gehört auch ein Gürtel durch, ansonsten wirkt das Outfit schnell etwas vernachlässigt.

Berücksichtigen Sie auch hier Ihren persönlichen Wohlfühlfaktor, damit Sie sich im Büro entspannt auf Ihre Arbeit konzentrieren können, ohne ständig an Ihrer Kleidung herumzupfen zu müssen.

Grundsätzlich gilt bei jedem Stil: Gepflegt, sauber und dem Anlass entsprechend auffällig.

Dem eigenen Stil treu bleiben und gleichzeitig dem Dresscode folgen ist durchaus möglich und gilt als wichtiger Karrierefaktor, damit nicht nur Ihre Arbeit, sondern auch Ihre Person einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Nachgefragt:

Welchen Dresscode empfinden Sie für sich persönlich am angenehmsten? Haben Sie oftmals Schwierigkeiten bei der Wahl Ihrer Garderobe oder geht Ihnen der perfekte Businesslook leicht von der Hand? Sind Ihnen noch weitere Looks begegnet, mit welchen Sie sich im Büroalltag zunächst zurechtfinden mussten oder kennen Sie Trends, wie beispielsweise den Casual Friday, den Sie gerne in Ihren Wochenalltag integrieren würden?

7 Kommentare
  • Nina
    20. Juli 2015

    Toller, hilfreicher Artikel und toller Blog! Bin froh, dass ich dich gefunden habe 🙂 Als Master-Studentin und Berufstätige kann ich mich hier in vielen Themen wiederfunden! Weiter so!

    LG Nina

    • Kinga Bartczak
      22. Juli 2015

      Liebe Nina,

      Herzlichen Dank für deinen netten Kommentar! Ich freue mich sehr, wenn meine Artikel Anklang finden und für andere interessant und hilfreich sind.
      Du bist jederzeit herzlich eingeladen, weiter auf meinem Blog zu stöbern und Neues zu entdecken 😉

      Lg Kinga

  • Susi
    22. Februar 2016

    Liebe Kinga,

    ich möchte auch etwas fragen, nachdem ich deinen sehr hilfreichen Blog durchstöbert habe! Vielen Dank für diese Möglichkeit!

    Ich arbeite direkt mit der Geschäftsleitung zusammen, organisiere Tagungen und Veranstaltungen und treffe für meine Einladung einfach nicht die direkte Ansprache, für folgendes Anliegen:

    Nach einem harten und langen Tagungsteil geht es raus in die Natur. Wie benenne ich den Kleidungsstil in meinem Einladungsschreiben, wenn ich insgesamt den smart casual in Kombination flacher Schuhe (Kopfsteinpflaster aufgrund einer City-Tour) beschreiben will? Hier denke ich besonders an die Frauen unter uns, die sich dann oft fragen „Hilfe. was soll ich für Schuhe anziehen?“ Und ich HASSE flache Schuhe. Vielleicht finde ich deshalb nicht den richtigen „Business-Ton“?

    Ich bin gespannt, ob du mir helfen kannst. Hinweis: dieses Einladungsschreiben erhalten 70 Gäste (Kooperationspartner, Geschäftsleitung, Mitarbeiter).

    Susi

    • Kinga Bartczak
      23. Februar 2016

      Liebe Susi,

      In dem Einladungsschreiben hilft es uns Frauen, wenn wir wissen was uns erwartet. Du kannst hierbei durchaus mit dem gängigen Begriff „Business casual“ arbeiten, mit dem Hinweis auf die anschließende City-Tour. Auch bei elegaterem Publikum ist es erlaubt anzumerken, dass passendes Schuhwerk zu empfehlen wäre. Einen solchen Kommentar kannst du dir allerdings sparen, wenn du auf die Dauer der City-Tour eingehst. So wissen wir Frauen recht schnell, dass hohe Schuhe eher unangebracht sind oder (und das mache ich persönlich sehr gerne) wir uns einfach Ersatzschuhe in unserer Tasche mitnehmen.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen

      Liebe Grüße
      Kinga

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